In der Beherbergungsstatistik des Reiseverkehrs werden monatlich die angekommenen Gäste und Gästeübernachtungen in Beherbergungsbetrieben und auf Campingplätzen erfasst, wobei die Gäste aus dem Ausland nach dem Herkunftsland (ständiger Wohnsitz) untergliedert werden. Bei Beherbergungsbetrieben wird die Zahl der angebotenen Betten und bei Campingplätzen die Zahl der angebotenen Stellplätze erhoben.
Tourismusintensität: Die Tourismusintensität ist ein berechneter Faktor, der sich aus den Ankünften oder Übernachtungen je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner in einem bestimmten regionalen Gebiet ergibt. Sie gilt als zentraler Indikator, um die relative Bedeutung des Tourismus für eine Region zu messen.
Ankünfte: Zahl der Anmeldungen von Gästen in einem Beherbergungsbetrieb innerhalb des Berichtszeitraums, die zum vorübergehenden Aufenthalt eine Schlafgelegenheit belegten.
Übernachtungen: Zahl der Übernachtungen von Gästen, die im Berichtszeitraum in einem Beherbergungsbetrieb ankamen oder aus dem vorherigen Berichtszeitraum noch anwesend waren.
Durchschnittliche Aufenthaltsdauer: Verhältnis der Übernachtungen zur Anzahl der Ankünfte (Übernachtungen/Ankünfte). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer kann zum Beispiel in Orten mit Vorsorge- und Rehabilitationskliniken rechnerisch höher sein als die Zahl der Kalendertage des Berichtszeitraums, da sich in solchen Beherbergungsstätten manche Gäste und Patienten mehr als einen Kalendermonat aufhalten.
Durchschnittliche Auslastung der Schlafgelegenheiten: Rechnerischer Wert, der die Inanspruchnahme der Schlafgelegenheiten in einem Berichtszeitraum ausdrückt. Die prozentuale Angabe wird ermittelt, indem die Zahl der Übernachtungen durch die Bettentage geteilt wird. Berechnung: Übernachtungen/angebotene Bettentage x 100.
Qualitätsbericht – Monatsbericht im Tourismus